Loßburg & Ortsteile

  • Loßburg - Leben & Erholen im Schwarzwald

    Der Luftkurort Loßburg mit seinen 7 Teilorten Sterneck, Lombach, Schömberg, 24-Höfe, Wittendorf, Betzweiler und Wälde liegt im Herzen des nördlichen Schwarzwalds in einer Höhe von 600 – 800 Metern. Loßburg hat sich von einer Arbeiterwohngemeinde mit Landwirtschaft im Laufe der Jahre zu einer modernen, wirtschaftlichen Gemeinde entwickelt, die Kultur, Bildung, Sport, Freizeit & Natur für Bürger und Urlauber bietet.

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  • Betzweiler-Wälde

    Im Allgemeinen gilt die erste urkundliche Erwähnung als die Geburtsstunde einer jeden Gemeinde, als Anfang ihrer Geschichte. Betzweiler und Wälde gingen lange Zeit getrennte Wege; diese dürften sich im Laufe der Jahrhunderte des Öfteren berührt haben, zu einer endgültigen Vereinigung ist es aber, trotz der kleinen Entfernung, erst sehr spät gekommen.

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  • Lombach

    Der dem Zisterzienserkloster Bebenhausen von den Pfalzgrafen von Tübingen geschenkte Lombacher Besitz wurde dem Kloster 1229 von Papst Gregor IX. bestätigt. Diese päpstliche Bestätigung der Schenkung ist die erste urkundliche Nennung von Lombach. Eine von der Abtei eingerichtete Grangie (von Laienbrüdern unter der Leitung eines Mönches bewirtschafteter Eigenhof) wurde bald wieder aufgegeben. In einem Weistum von 1491 erscheinen der Maierhof und andere Güter im Besitz der Herren von Neuneck, sie gelangen über Rudolf von Ehingen 1517 zusammen mit den Vogteigerichtsfällen und dem Stab (= niedere Gerichtsbarkeit) an das Kloster Alpirsbach.

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  • Rodt

    Ob der im Reichenbacher Schenkungsbuch am Anfang des 12. Jahrhunderts genannte Liutfridus de Rode, der diesem Kloster eine Hube in Sindelstetten (abgegangener Ort bei Egenhausen, Landkreis Calw) übergibt, und sein Sohn Billung, der sein Gut in Rauchelheim (abgegangener Ort bei Erlach, Stadt Renchen, Ortenaukreis) schenkt, als Vertreter eines damals in Rodt ansässigen Ortsadels zu gelten haben, kann nicht schlüssig erklärt werden. Obwohl Rodt mit ziemlicher Sicherheit älter sein dürfte als Loßburg, ergibt sich die erste urkundliche Nennung erst für das Jahr 1319, als Albrecht von Ehningen (LKR Böblingen), Lehensmann der Pfalzgrafen von Tübingen, sein "Dorf, das da haisset das Rode" mit Vogtei und Zubehör sowie den Brühl bei Lossburg an Volz von Neuneck zu Glatt und seinen Bruder Johann um 52 Pfund Heller verkaufte.

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  • Schömberg

    Das 1275 erstmals urkundlich bezeugte Waldhufendorf Schömberg, dessen damals sehr schwach dotiertes Gotteshaus vermutlich als Dornhaner Filialkirche entstanden ist, kam in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts mit der Herrschaft Loßburg von den Grafen von Sulz an die Herren von Geroldseck und teilte die Schicksale dieses kleinen Territoriums auch nach dessen Übergang an das Kloster Alpirsbach. Zur Pfarrei gehörte von Anfang an das Ehlenboger Tal vom Buchbach an aufwärts. Im Konstanzer Anatenregister von 1455 heißt es von ihr, dass sie seit 30 Jahren keine Pfarrer habe und der Ort verlassen sei. <br />Die 1822 durch Blitzschlag zerstörte Kirche zu "Unserer lieben Frau" wurde 1824 wieder aufgebaut.

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  • Sterneck

    Sterneck ist aus dem Maierhof der gleichnamigen Burg über dem Heimbachtal hervorgegangen und erst 1828 durch Abtrennung von Fürnsal (heute Stadt Dornhan, LKR Rottweil) zur selbständigen Gemeinde geworden. Die Herren von Brandeck erbauten um 1240/50 die strategisch günstigere Feste in Sterneck, die nach ihrem Wappen (drei Sterne) benannt sein dürfte. Sie gaben zwischen 1276 und 1350 ihre Burg Brandeck bei Aischfeld / Dornhan auf. Den Familiennamen behielten sie bei. Zu ihrer Herrschaft gehörten der edelmännische Trollenberg (heute Schwenkenhof 24-Höfe) und Wälde, in der sie hohe und niedere Gerichtsbarkeit ausübten.

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  • Vierundzwanzig Höfe

    Der Name der erst 1831 zur selbständigen Gemeinde zusammengefassten, auf der Buntsandsteinplatte östlich der oberen Kinzig gelegenen, aus Einzelhöfen und Weilern bestehenden Streusiedlung, erklärt sich aus der Zusammenlegung der "18 Höfe", die zum Ehlenboger und der "5 Höfe", die zum Peterzeller Stab des einstigen Klosteramts Alpirsbach gehörten. Der vierundzwanzigste, bis 1805 zur Herrschaft Sterneck zählende "Edelmännische Trollenberg" (heute Schwenkenhof), liegt auf Gemarkung der bis 31.12.2006 selbständigen Gemeinde Betzweiler-Wälde und zählt nur nach Kirche und Schule zum ehemaligen Gemeindeverband. Obwohl die Höfe erst 1831 zusammengefasst als 24-Höfe bezeichnet wurden, ist der Name schon 1702 nachgewiesen.

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  • Wittendorf

    Der ersten urkundlichen, jedoch undatierten Nennung von Wittendorf um 1100 im Reichenbacher Schenkungsbuch (Übergabe einer Hube) geht das Vorhandenstein von Waffengräbern des 6.-7. Jahrhunderts voraus, die zusammen mit der Namensendung -dorf auf eine Gründung des fränkischen Ausbaues am äußersten Rand des Altsiedellandes schließen lassen. 1143 erscheint Hartmuot, ein edelfreier Mann aus Wittendorf, als Zeuge in einer Urkunde für Reichenbach, der diesem Priorat schon vorher für sein und seiner Eltern Gozzoldus und Berhta Seelenheil sein Gut und andere Gehöfte in Wittendorf mit dem dazugehörigen Wald geschenkt hatte. Mit den Weilern Oberbrändi und Romsgrund zusammen gehörte der Ort eineinhalb Jahrhunderte später zur Geroldsecker Herrschaft Loßburg, mit der er 1501 an das Kloster Alpirsbach gelangte, das 1502 eine Zehntscheuer errichten ließ.

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