Am Freitag vor den Herbstferien stand an der Gemeinschaftsschule Loßburg alles im Zeichen von Blaulicht und Katastrophenschutz.
Feuerwehr, THW, DLRG, Bundeswehr und viele weitere Organisationen zeigten den Schülerinnen und Schülern eindrucksvoll, wie vielfältig das Thema Helfen sein kann. Ziel des Aktionstages war es, Kinder und Jugendliche für Ehrenamt, Teamarbeit und Selbstschutz zu sensibilisieren. Auf dem Schulhof standen die großen Einsatzfahrzeuge der Loßburger Feuerwehr und des THW Horb. Hinter dem Kleinsportfeld übten Schüler mit Leitern und Schleifkörben, im Foyer fanden sich Reanimationsphantome und eine improvisierte Leitstelle. Auch im Musiksaal, wo die Bundeswehr vertreten war, und im Hallenbad, wo Rettungstechniken trainiert wurden, herrschte reger Betrieb. „Wir möchten zeigen, dass Helfen nicht nur im Ernstfall wichtig ist, sondern ein Teil von Gemeinschaft sein kann“, erklärte Präventionslehrerin Tabea Tesar, die gemeinsam mit Jugendreferentin Sonja Müller eine Einheit zum Thema „Trösten und Begleiten“ anbot. Erstmals wurde der Blaulichttag in diesem Jahr auch auf die Grundschule ausgeweitet. Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 10 hatten selbstständig ein spannendes Programm für die jüngeren Kinder vorbereitet. Jede Grundschulklasse durfte zwei Schulstunden lang in die Arbeit der Jugendfeuerwehr, des Jugendrotkreuzes, der DLRG oder der THW-Jugend hineinschnuppern. Die Gesamtorganisation des Tages lag in den Händen von Sophie Randecker und Ansgar Butzke, die für einen reibungslosen Ablauf sorgten. Für die Verpflegung aller Beteiligten zeichnete Philipp Schupp verantwortlich, der mit Getränken und kleinen Stärkungen bestens für das leibliche Wohl sorgte. Am Ende waren sich alle Beteiligten einig: Der Katastrophenschutztag war ein voller Erfolg und soll auch im nächsten Jahr wieder stattfinden als Tag, an dem Verantwortung, Mut und Hilfsbereitschaft im Mittelpunkt stehen.