21.01.2022

Berlinfahrt der Abschlussklassen 2021-22

Berlinfahrt der Abschlussklasse 21/22
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Berlinfahrt der Abschlussklasse 21/22

Die Jugendlichen müssen in der Pandemie auf so viele Dinge verzichten. Umso mehr ist die GMS froh, dass es dennoch gelungen ist, dass die Berlinfahrt für diesen Jahrgang stattfinden konnte. Gerade der soziale Aspekt solcher Fahrten kommt aktuell viel zu kurz. Hier ist der Artikel von Evan Paz von Ow , Levin Schlaich, Calvin Klewer und Paul Matt:

Vom 08.11 bis zum 12.11 waren Schüler und Lehrer der GMS Loßburg in Berlin. Was sie dort erwartete, war für die Schüler historisch und gemeinschaftlich von großer Relevanz.

Anfahrt

Um 7:00 Uhr morgens standen die Schüler pünktlich am Treffpunkt. Alle mit ihren Koffern gepackt stiegen sie in den Bus, wo der Busfahrer erwähnte, dass ihm Hygiene und das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes extrem wichtig waren. Insgesamt 11 Stunden waren die Schüler und Lehrer unterwegs, bis sie schließlich im Hotel ankamen. Angekommen richteten sich die Schüler erstmal in ihren Zimmern ein und konnten daraufhin noch 2 Stunden in der Stadt rumlaufen und selbstständig etwas essen gehen. Als alle wieder im Hotel ankamen, wurde eine letzte Anwesenheitskontrolle von den Lehrern durchgeführt, womit der erste Tag bereits überstanden war.

 

Aufenthalt in Berlin

Leider mussten die Schüler täglich bereits um 9 Uhr morgens gerichtet vor dem Hotel anzutreffen sein. Die Gedenkstätte der Berliner Mauer war darauffolgend der erste Checkpoint der Abschlussfahrt. Dieser Aufenthalt verlief kürzer als gedacht, woraufhin die Schüler spontane 1,5 Stunden Freizeit hatten, weshalb sich die meisten am sehr zentral gelegenen Alexanderplatz aufhielten. Um 12:30 ging es mit dem Programm weiter, wo die meisten nicht lange überlegen mussten, welche der beiden Aktivitäten man wählt. Man konnte entweder in die Trampolinhalle gehen oder eine Stadtrundfahrt machen. Kein Geheimnis, dass die meisten die Trampolinhalle dankend ablehnten... Es folgte längere Freizeit, wo die Gruppen für sich selbst entscheiden konnten wo und was sie essen wollten. Mit einem freiwilligen Ausflug zur East Side Gallery machten sich viele Schüler durch ihr Auftreten bei den Lehrern beliebt, die sich bereits freuten, den Schülern etwas Kultur beizubringen.

Der nächste Tag war historisch der interessanteste Tag. Zum Holocaust Mahnmal liefen die Schüler und Lehrer als erstes, worauf ein Spaziergang durchs Regierungsviertel folgte. Viele erhofften sich, die Bundeskanzlerin Angela Merkel zu treffen. Leider ohne Erfolg. Einige Schüler guckten einer Demo zu, bei der sich Bürger für mehr Rente engagierten. Mitgemacht haben auch ein paar Schüler. Auch durften insgesamt 6 Schüler mit in den Bundestag, um mit der Co-Bundesvorsitzenden der SPD Saskia Esken zu reden. Währenddessen hat der Rest der Gruppe einen Graffiti-Workshop gemacht, bei dem die Schüler sowohl Graffitis angucken, als auch selber welche machen und sogar mit nach Hause nehmen durften. Beim Angucken der Graffitis hatten manche sogar das Glück, den Comedian Klaas Heufer-Umlauf zu treffen. Früh abends begann an diesem Tag bereits die Freizeit und ab 18 Uhr konnten die Schüler selbst entscheiden, was sie wo tun wollten.

Die Berliner Unterwelten standen am Donnerstag auf dem Programm. Wir wurden durch die Atomschutzbunker von Berlin geführt, um am Ende zu erfahren, dass sie nur denkmalbedingt noch existieren und für einen echten Schutz eigentlich völlig überflüssig waren und immer noch sind. Ab spätestens 14 Uhr hatten die Schüler maximal 6 Stunden Zeit, um in ein beliebiges Museum historischen Hintergrundes zu gehen. Vom jüdischen Museum bis zum Technikmuseum war alles dabei. Eine Kleingruppe, die in diesem Artikel anonym sein möchte, war sogar im Videospiel Museum, um dort 3 Stunden Videospiele zu spielen. Um 18 Uhr trafen sich alle Schüler und Lehrer, um erstmals gemeinsam auf den Weihnachtsmarkt zu gehen und nachträglich noch die Blue Man Group zu besuchen.

Essen in Berlin

Von alternativlosen Fleischfressern bis zum Veganer sind beim Thema Ernährung in Berlin alle reichlich bedient. Da kann man einem Besuch bei Curry 36 natürlich nicht widerstehen. Diese in Berlin sehr bekannte Fast-Food-Kette bietet Currywurst aller Art an. Die Berliner Essenskultur hat aber noch mehr zu bieten als simple Currywurst. Auch vegane Restaurants gibt es viele. Als Beispiel hierfür sei das thailändisch orientierte Vegan Living 1990 in Kreuzberg. Dieses bietet kleine Bowlen mit viel Auswahl an.  

Das Hotel

Das von uns besuchte Hostel war zu unserer Überraschung sehr zentral in Kreuzberg gelegen. Das war aber auch die einzig gute Sache an dem Hostel. Unter anderem war unsere Schule nicht die einzige, die zeitgleich im Hostel untergebracht war, was zu einem viel zu überfüllten Frühstückssaal führte. Auch die Zimmer waren nicht gerade überragend eingerichtet. Einen Tischkicker und Billardtisch gab es auch, allerdings nicht für die Schüler zugänglich.

 Abfahrt

Früher als geplant fuhren wir um 8 Uhr morgens in Berlin los, um pünktlich in Loßburg anzukommen. Nach einem Stopp bei einem besonderen McDonald´s über der Autobahn waren alle Schüler froh und satt. Natürlich aber sollte nicht alles glatt verlaufen. Einen Zwischenfall mit der Toilette im Bus gab es auch, weshalb sich die Fahrt um ca. 20 Minuten streckte. Trotz einigen Schwierigkeiten kamen wir aber um 19 Uhr in Loßburg an, wo die Eltern bereits auf die Schüler warteten.

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