Pressemitteilung der EnBW Energie Baden-Württemberg AG

OEW knüpft das Ladenetz für E-Fahrzeuge in seinen Verbands-Landkreisen enger Zwei neue Ladestationen für Elektrofahrzeuge im Landkreis Freudenstadt nun offiziell in Betrieb
v.l.n.r. Landrat Dr. Klaus Michael Rückert, EnBW-Finanzvorstand Thomas Kusterer und Bürgermeister Christoph Enderle bei der offiziellen Übergabe der Ladesäule
v.l.n.r. Landrat Dr. Klaus Michael Rückert, EnBW-Finanzvorstand Thomas Kusterer und Bürgermeister Christoph Enderle bei der offiziellen Übergabe der Ladesäule

Loßburg / Pfalzgrafenweiler. Fahrer von Elektroautos können ganz entspannt in Loßburg und Pfalzgrafenweiler einen Boxenstopp einlegen. Seit einigen Tagen stehen vor dem Rathaus in Loßburg und vor der Festhalle in Pfalzgrafenweiler zwei neue E-Ladestationen. Am 22. Mai übergaben OEW-Geschäftsführerin Barbara Endriss, Landrat Dr. Klaus Michael Rückert und EnBW-Finanzvorstand Thomas Kusterer die neuen Einrichtungen zusammen mit Bürgermeister Christoph Enderle in Loßburg und Bürgermeister Dieter Bischoff in Pfalzgrafenweiler nun offiziell der Öffentlichkeit.

54 moderne Ladesäulen lässt der Zweckverband Oberschwäbischen Elektrizitätswerke (OEW) aktuell im ländlichen Raum aufstellen. Die Idee dahinter: Mit Umkreisen von jeweils nur etwa 50 Kilometern um jede Ladesäule soll ein dichtes Netz an Auflademöglichkeiten entstehen. Damit sollen künftig elektrische Autofahrten über Land besser möglich sein. Die neuen Säulen in den Landkreisen Alb-Donau-Kreis, Biberach, Bodenseekreis, Freudenstadt, Ravensburg, Reutlingen, Rottweil, Sigmaringen und Zollernalbkreis werden von der EnBW aufgebaut, errichtet und betrieben. Sie verfügen jeweils über zwei so genannte Typ 2-Steckdosen entsprechend dem europaweiten Standard bis maximal 22 Kilowatt Leistung. Getankt wird hier übrigens ausschließlich Ökostrom.

„Wir wollen mit diesem Projekt die E-Mobilität im ländlichen Raum voranbringen, indem wir auch Standorte in der Fläche mit Ladeinfrastruktur versorgen“, sagt Barbara Endriss. „Ein schöner Aspekt dabei ist, dass die OEW damit über 100 Jahre nach ihrer Gründung wieder an ihre Wurzeln anknüpfen können, denn es war vor vielen Jahrzenten einmal ihr Auftrag, Elektrizität in den ländlichen Raum zu bringen. Heute bringen wir den Strom an die Straße und leisten damit wieder einen wichtigen Infrastruktur-Beitrag“, so Endriss weiter.

Rund 700.000 Euro kostet diese Infrastrukturmaßnahme für alle Ladepunkte im Land. Etwa 60 Prozent davon trägt der Zweckverband Oberschwäbische Elektrizitätswerke, 40 Prozent der Kosten werden vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur im Rahmen des Förderprogramms für den Aufbau von Ladeinfrastruktur in Deutschland übernommen.

„Der Ausbau einer flächendeckenden Ladeinfrastruktur ist elementarer Bestandteil unseres Engagements in Sachen Elektromobilität“, erklärt Thomas Kusterer. „Der Zugang zu den Ladestationen ist am komfortabelsten über die ‚EnBW mobility+‘-App“. Mit diesem Smartphone-Programm findet man nicht nur ganz bequem die nächste freie E-Tankstelle in der Nähe, sondern kann auch ganz einfach den Ladevorgang starten und bezahlen - und das im dichtesten Ladenetz in Deutschland, Österreich und der Schweiz mit Zugang zu über 28.000 Ladepunkten. „Seit dem 1. März gelten bei der EnBW neue Ladetarife“, ergänzt Kusterer: „Abgerechnet wird jetzt nach geladenen Kilowattstunden - dass heißt man zahlt nur, was man wirklich lädt.“

Landrat Dr. Klaus Michael Rückert begrüßt die neuen Einrichtungen: „Der Landkreis Freudenstadt ist die Kombination eines attraktiven Wirtschaftsstandortes mit einem einzigartigen Naturpotential sowie eine bedeutende Tourismusdestination. Eine gut ausgebaute Infrastruktur ist dafür von großer Bedeutung. Lademöglichkeiten für Elektrofahrzeuge werden über kurz oder lang die Attraktivität einer Region mitbestimmen. Daher ist die Inbetriebnahme dieser Ladesäulen ein wichtiger Schritt auf dem Weg ins ‚e-mobile‘ Zeitalter.“

Das bestätigt Bürgermeister Christoph Enderle: „Wir sind froh unseren Gästen, die mit dem E-Mobil die beiden Luftkurorte Loßburg und Pfalzgrafenweiler besuchen, nun zwei weitere  Lademöglichkeiten anbieten zu können. Auch unserere eigenen Bürgerinnen und Bürger nehmen das zusätzliche Ladeangebot gerne an.“ Und Bürgermeister Dieter Bischoff fügt hinzu: „Nicht nur die reizvolle Landschaft prägt unsere Kommunen. Sie sind auch Sitz bedeutender Firmen und vieler mittelständischer und kleinerer Betriebe, die die nachhaltige Infrastruktur sehr schätzen.“  

Der Inbetriebnahme dieser 54 OEW-Ladesäulen gehen rund zwei Jahre Konzeption und Planung voraus. Damit haben die OEW Neuland betreten, denn sie werden operativ tätig und damit in der Region auch sichtbar. Hauptaufgabe des Zweckverbandes ist die Daseinsvorsorge im Energiebereich. So sind die OEW mit 46,75 Prozent kommunale Anteilseigner der EnBW Energie Baden-Württemberg AG. Auch im Bereich Gas- und Breitbandversorgung ist der Zweckverband als Anteilseigner aktiv.

Laden kann man an den Säulen zum Ladetarif der EnBW. Es ist ein rein kilowattstundenbasiertes Ladetarifmodell. Gezahlt wird ausschließlich die geladene Strommenge. Geladen werden kann mit einer Ladekarte oder über die kostenlose EnBW mobility+ App. Im Standard-Tarif zahlen E-Mobilisten 39 Cent/Kilowattstunde (kWh) beim Normalladen (AC) ohne monatliche Grundgebühr. Im Viellader-Tarif mit einer monatlichen Grundgebühr von 4,99 Euro ab dem vierten Monat reduzieren sich die Preise auf 29 ct/kWh.

Hintergrundinformationen:

Der Zweckverband Oberschwäbische Elektrizitätswerke mit Sitz in Ravensburg ist ein Zusammenschluss der neun Landkreise Alb-Donau-Kreis, Biberach, Bodenseekreis, Freudenstadt, Ravensburg, Reutlingen, Rottweil, Sigmaringen und Zollernalbkreis. Er wurde am 20. Dezember 1909 gegründet, um die Versorgung Oberschwabens mit elektrischer Energie voranzubringen. Daraus hat sich über die Jahre seine heutige Form entwickelt.

Die Geschichte und Hintergründe auf www.oew-energie.de

Veröffentlicht am Dienstag, 28. Mai 2019

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