Gelungene Einweihung für das Feuerwehrhaus der Abteilung Betzweiler Wälde

Festwochenende für die Bevölkerung zeigte gelungenen Neubau des Feuerwehrhauses Betzweiler
Schlüssel
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Den Festakt anlässlich der Einweihung des neuen Feuerwehrhauses in Betzweiler lockerte der Frauenchor No Limits mit musikalischen Beiträgen auf. Bürgermeister Christoph Enderle begrüßte besonders den Ehrenbürger Reinhold Johne, den stellvertretenden Kreisfeuerwehrkommandanten Markus Megerle, den Gesamtkommandanten Jochen Link, den Kommandanten von Betzweiler-Wälde, Timo Wörner, Maik Zinser vom Kreisfeuerwehrverband, die Architekten Carmen und Heinz Feuchter sowie Ortsvorsteher Hans Ulrich Wößner.

Enderle schilderte den zeitlichen Ablauf der Verwirklichung des Projekts. Von der ursprünglichen Planung mit einem Voranschlag von 2,1 Millionen Euro blieben letztlich noch Kosten von 1,6 Millionen Euro. Bei Kostensteigerungen von mehr als zehn Prozent blieb nach Abzug der Zuschüsse noch ein Eigenanteil für die Gemeinde von 1,3 Millionen Euro. Allerdings dürften nicht nur die monetären Aspekte berücksichtigt werden. Denn den Feuerwehrleuten werde damit auch gezeigt, dass ihre Arbeit gewürdigt werde. "Ich bin stolz, dieses Gebäude präsentieren zu können. Es zeigt, dass mit Verständnis füreinander und auch Eigenleistung viel erreicht werden kann", schloss Christoph Enderle.

Architektin Carmen Feuchter ließ den Ablauf von der Planung bis zur Einweihung nochmals Revue passieren und schilderte auch die Probleme, die dabei bewältigt werden mussten. In das Feuerwehrhaus wurde eine Holzpellets-Heizung eingebaut. Das Regenwasser wird in einer Zisterne gefasst, sodass dort Löschfahrzeuge ihr Wasser aufnehmen können und somit Trinkwasser gespart wird.

Carmen Feuchter beschrieb ausführlich die Funktionalität des Gebäudes und übergab dem Bauherrn, Bürgermeister Enderle, symbolisch den Schlüssel in Form eines überdimensionalen gebackenen Schlüssels.

Markus Megerle richtete als Vertreter von Kreisbrandmeister Frank Jahraus ein Grußwort an die Gäste und Feuerwehrleute. Das Gebäude steigere nicht nur die Leistung der Gesamtfeuerwehr, sondern auch die Infrastruktur. Es müsse auch bei Großlagen noch zu 100 Prozent funktionieren. "Erfüllt es mit Leben und nutzt es als Anlaufstelle für die Kameradschaft, die für eine Freiwillige Feuerwehr unverzichtbar ist. Mit Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr", schloss Megerle sein Grußwort.

Der Loßburger Gesamtkommandant Jochen Link betonte, dass es großzügige Funktionsflächen vor dem Gebäude im Gelben Grund gebe. Im Feuerwehrhaus seien nun erstmals alle Geräte untergebracht. Die komplette Mannschaft könne nun an einem Ort untergebracht werden. Auch das Schlauchmanagement der Gesamtwehr erfolge hier. Somit werde von hier aus ein schlagkräftiger Schutz durch die Feuerwehr für Betz-weiler-Wälde gewährleistet, und in dem Gebäude würden spezielle Aufgaben für die Gesamtwehr übernommen. Der Abteilungskommandant für Betzweiler-Wälde, Timo Wörner, schilderte die zuvor teils unerträglichen Zustände in den alten Gebäuden, wie im alten Rathaus. Ortsvorsteher Hans Ulrich Wößner hob hervor, dass viele Gedanken, Ideen, Visionen und Diskussionen in Wort und Schriftstücken in diesem Projekt stecken. Auch er zeigte sich stolz auf das Feuerwehrhaus. Die Feuerwehrleute seien nun für alle Einsatzlagen gerüstet.

Als Vereinssprecher überbrachte Rolf Springmann die Grüße der örtlichen Vereine und beglückwünschte die Feuerwehr zu ihrem neuen Gebäude. Seitens des Vereinsrings übergab er ein Präsent. Zum Abschluss zeigte der Chor No Limits sein Können mit zwei Liedern, und nachdem Zugaben gefordert worden waren, sangen die Frauen unter langem Beifall noch das Feuerwehrlied.

 

 

Im Festzelt vor dem Gebäude waren die Gäste zu einem Imbiss eingeladen, und auch Rundgänge durch das Feuerwehrhaus wurden angeboten.

Veröffentlicht am Mittwoch, 7. August 2019

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