Corona-Hilfe für gemeinnützige Vereine und zivilgesellschaftliche Organisationen

Durch die Corona-Pandemie fallen für viele Vereine und Organisationen in diesem Jahr Feste, Veranstaltungen und Kurse aus. Finanzielle Engpässe sind vielerorts die Folge. Das Ministerium für Soziales und Integration unterstützt deshalb mit einem Hilfspaket Vereine und Organisationen aus seinem Zuständigkeitsbereich, die durch die Corona-Krise unverschuldet in Not geraten sind oder zu geraten drohen.

Die Förderung von maximal 12.000 € pro Verein erfolgt einmalig und muss nicht zurückbezahlt werden. Die Mittel sollen zur Deckung unabweisbarer zwangsläufiger Kosten bei gleichzeitig seit dem 11. März 2020 Corona-bedingt entgangener Einnahmen und zur Deckung zusätzlicher Kosten für durch die Pandemie bedingte Schutzmaßnahmen dienen. Ein Zuschuss kann nur bewilligt werden, wenn die Höhe des Auszahlungsbetrags insgesamt mindestens 750 € beträgt.

Die Fördermittel können bis spätestens 31. Oktober 2020 über das Service-Portal Baden-Württemberg beim zuständigen Regierungspräsidium Tübingen beantragt werden.

Antragsberechtigt sind Vereine und Organisationen aus dem Zuständigkeitsbereich des Ministeriums für Soziales und Integration, die durch die Corona-Pandemie unverschuldet in Not geraten sind. Dazu gehören beispielsweise:

  • Nachbarschaftshilfen,
  • Offene Hilfen,
  • Tafelvereine,
  • Selbsthilfevereine,
  • Betreuungsvereine,
  • Mehrgenerationenhäuser,
  • Vereine und freie Träger Kinder- und Jugendarbeit/ Träger der freien Jugendhilfen,
  • Familien- und Mütterzentren,
  • Migrantenvereine und- organisationen,
  • Vereine und Organisationen im Bereich der Demokratieförderung,
  • Frauen- und Kinderschutzhäuser,
  • gemeinnützige Träger der Schwangerschaftsberatung,
  • Vereine im Bereich der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderungen,
  • Vereine im Bereich der Wohnungslosenhilfe

Die antragstellenden Vereine und Organisationen müssen ihren Sitz in Baden-Württemberg haben und gemäß § 52 (1) Abgabenordnung als gemeinnützig anerkannt sein.

Die antragstellende Organisation muss jedoch zunächst alle eigenen Möglichkeiten wie etwa den Verbrauch von angesparten Mitteln oder Rücklagen zur Bewältigung der Krise ausschöpfen.

Ausgaben, für die Landesmittel aus dem Hilfspaket gewährt werden können, sind insbesondere:

  • Miet- und Pachtkosten,
  • Betriebskosten (Wasser, Strom, Gas, Heizung, weitere Nebenkosten),
  • unabweisbare Instandhaltung,
  • Ausgaben aufgrund von Zahlungsverpflichtungen aus bereis vor der Pandemie in Auftrag gegebener und aufgrund der Pandemie nicht durchgeführter Projekte, Vorhaben und Veranstaltungen (z.B. Stornierungskosten, bestehende Verträge),
  • Kosten für vertraglich gebundene Honorare.

Weitere Informationen wie Antragsunterlagen und weitere hilfreiche Hinweise erhalten Sie unter folgendem Link:


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Veröffentlicht am Mittwoch, 2. September 2020

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