Geschichte
panta rhei – alles fließt
die Geschichte von Loßburg und seinen Ortsteilen
Loßburg heute
Loßburg ist im Landesentwicklungsplan als Kleinzentrum ausgewiesen. Zum 01.01.2007 wurde die Nachbargemeinde Betzweiler-Wälde eingegliedert. Loßburg ist Standort eines ländlichen Bildungszentrums, bestehend aus Grundschule, Hauptschule mit Werkrealschule und Realschule. Die Schulen werden von rund 800 Schülern besucht.
Die Kreisvolkshochschule hat in Loßburg eine Abteilung eingerichtet.
In den Ortsteilen Betzweiler-Wälde, Lombach und Wittendorf werden Grundschulen betrieben. Die Grundschulen in den übrigen Ortschaften wurden zwischenzeitlich aufgelöst und der Grundschule Loßburg angegliedert. Die Grundschüler des Ortsteiles 24-Höfe besuchen die Grundschule im Ortsteil Betzweiler-Wälde.
In den vergangenen Jahrzehnten sind im Hauptort Loßburg-Rodt zahlreiche Einrichtungen neu geschaffen worden:
Umbau des früheren Schul- und Rathauses zum Rathaus und ab 2003 zum Heimatmuseum, Neubau eines Dienstleistungszentrums / Rathauses in der Ortsmitte, Eduard-Breuninger-Schule, neue Grund- und Hauptschule, Hallenbad mit Turn- und Festhalle, neue Realschule, neuer Sportplatz mit Tennisanlage, Erschließung mehrerer Baugebiete (auch in den Ortschaften), zentrale Wasserversorgung für alle Ortsteile mit Anschluss an den Zweckverband Wasserversorgung "Kleine Kinzig", Einrichtungen für den Fremdenverkehr, wie KinzigHaus, beheiztes Freibad, Kleingolfanlage, Zauberland mit Pavillon, ausgedehntes Wanderwegenetz sowie Langlaufloipen, um nur die wichtigsten zu nennen.
Im September 2003 wurde nach zweijähriger Bauzeit in der Ortsmitte in Loßburg das neue Rathaus mit Marktplatz und Tiefgarage eingeweiht. Im neuen Rathaus sind auch der Polizeiposten und das Grundbuchamt untergebracht. Das bisherige Rathaus wurde zum Heimatmuseum umgebaut. Zum 100-jährigen Jubiläum des Schwarzwaldvereins, Ortsgruppe Loßburg-Rodt konnte auf der Rodter Höhe im Dezember 2002 der stattliche Vogteiturm aus heimischer Douglasie mit einer Gesamthöhe von ca. 35 m eingeweiht werden.
Durch die Sanierung des alten Ortskernes "Schlagwald" hat die Gemeinde einen großen Beitrag zur Verschönerung des Mutterortes Lossburg geleistet. Die ehemalige evangelische Jakobskirche wurde zu einem Bürgerhaus umgebaut.
Für den Umweltschutz wurde in den letzten 30 Jahren sehr viel getan. So wurden alle Ortsteile kanalisiert (teilweise sehr lange Kanalstrecken durch viele verstreute Weiler) und an öffentliche Sammelkläranlagen angeschlossen. Dadurch sind auch die Weichen für eine weitere bauliche Entwicklung gestellt worden.
Der Gemeinde ist es frühzeitig gelungen, verschiedene Förderprogramme des Landes zu erschließen. In erster Linie sollen hier das Dorfentwicklungs- und das Landesanierungsprogramm genannt werden. Unterstützt durch staatliche Zuschüsse war es den Bürgern möglich, ihre Gebäude zu modernisieren. Durch diese Dorfentwicklungsmaßnahmen konnten die Ortschaften aufgewertet werden.
In jüngster Vergangenheit hat die Gemeinde auch in den Ortschaften große Investitionen getätigt. In Lombach, Schömberg und Wittendorf wurden im Zusammenhang mit dem Ausbau der Ortsdurchfahrten die Gehwege und öffentlichen Flächen dorfgerecht gestaltet. In Lombach und Wittendorf wurden die Sportplätze saniert und erweitert.
Wittendorf erhielt eine Gemeindehalle und einen neuen Kindergarten. In Schömberg wurde das ehemalige Schulhaus zum "Bürgerhaus" umgebaut. Der gleichen Nutzung wurde auch das ehemalige Schulhaus in Oberbrändi zugeführt. In 24-Höfe ist das nicht mehr als solches genutzte Schulhaus ebenfalls zum Bürgerhaus umgebaut worden.
Die Gemeinde hat im KinzigHaus in Loßburg eine Bücherei eingerichtet, die zur Zeit einen Bestand von über 15 000 Bänden aufzuweisen und über 16 000 Ausleihungen im Jahr zu verzeichnen hat. Der Bücherbestand wird laufend vergrößert, um der starken Nachfrage gerecht zu werden.
Loßburg hat durch seine ca. 50 Vereine ein ausgeprägtes Vereinsleben. Diese Vereine bilden einen sehr wesentlichen Faktor des gemeindlichen Lebens. Durch die gute Infrastruktur, insbesondere durch die vielen öffentlichen Einrichtungen wie beheiztes Freibad, Hallenbad mit Saunaerlebnislandschaft, Turn- und Festhalle, Kleingolfanlage, Langlaufloipen, Zauberland, Wanderwege, Aussichtsturm, zahlreiche private Kegelbahnen und die vielen gut gestalteten Grünanlagen ist auch für die Freizeitgestaltung gesorgt, so dass zurecht festgestellt werden kann, dass es sich in Loßburg zu leben lohnt.
Loßburg liegt verkehrsgünstig an der Bundesstraße 294 Pforzheim -Freudenstadt-Freiburg und an der Bahnstrecke Eutingen-Freudenstadt-Hausach. Die Entfernung zur Kreisstadt Freudenstadt beträgt sieben Kilometer.
Durch die Eingliederung der Gemeinde Sterneck zum 01.09 1971, der Gemeinden Lombach, Schömberg, 24-Höfe und Wittendorf im Zuge der Gemeindeverwaltungsreform zum 01.07.1974 und der freiwilligen Eingliederung der Gemeinde Betzweiler-Wälde zum 01.01.2007 ist die Fläche der Gesamtgemeinde auf rund 7.926 Hektar angewachsen. Zum 01.10.1976 wurde außerdem der Weiler Hardthöfle mit einer Fläche von cirka 2 Hektar von Alpirsbach nach Lossburg umgegliedert. Der Ortsteil Rodt wurde bereits im Jahr 1938 zwangseingegliedert. Die Gemeinde Loßburg zählt derzeit cirka 8.000 Einwohner.